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Samstag, 3. August 2013

Zunehmend Methan in der Atmosphäre durch Fracking?

Forscher warnen vor dem Entweichen von Methangas beim Fracking. Dadurch werde der Klimawandel stärker angetrieben als Kohlendioxid. Die Süddeutsche Zeitung  berichtet über einen Gastkommentar eines Professors der Cornell University in der New York Times, in dem ausgeführt wird, dass Methan aus den oft lecken Anlagen entweiche. Da Methan ein viel stärkeres Treibhausgas sei als Kohlendioxid, gebe es keinen Klimavorteil gegenüber Kohle.
Die Menge von Methan in der Atmosphäre, die am Anfang dieses Jahrhunderts gesunken war, steigt seit fünf Jahren wieder, sagt eine Abteilung  der Luft- und Ozeanbehörde Noaa - parallel zum Fracking-Boom.
Die meisten Proteste beschäftigten sich bisher vor allem mit der Gefährdung des Trinkwassers. 
Der Schutz des Trinkwassers müsse "oberste Priorität haben", erklärten die drei deutschen Forschungsinstitute die Bundesanstalt für Geowissenschaften, das Geoforschungszentrum Potsdam und das Zentrum für Umweltforschung Halle in der "Erklärung von Hannover".

Dienstag, 16. Juli 2013

Zusammenhang zwischen Erdbeben und Fracking in einer Studie nachgewiesen (Presseschau)

Study raises new concern about earthquakes and fracking fluids. Powerful earthquakes thousands of miles (km) away can trigger swarms of minor quakes near wastewater-injection wells like those used in oil and gas recovery, scientists reported on Thursday, sometimes followed months later by quakes big enough to destroy buildings.

Dienstag, 29. November 2011

Stadt Hagen - Vorbild bei Verhinderung von Fracking

Derzeit sind die Städte Hagen und/oder Witten im Fokus der Erkundungsbohrungen (Rat der Stadt Hagen, Beschlussvorlage unkonventionelle Erdgasgewinnung (Fracking) im Claim Ruhr-Wintershall, Vorlage - 0640/2011).
Graffiti, Wittener Straße (Foto: © EWI)
zwischen Witten und Herbede
Nun hat der Rat der Stadt Hagen – erstmalig in Deutschland – der Gewinnung von unkonventionellem Erdgas eine klare Absage erteilt und sich einstimmig in seiner Sitzung am 24.11.2011 gegen die Benutzung von städtischen Flächen sowie von denen der Tochtergesellschaften zur unkonventionellen Erdgasgewinnung (Fracking) ausgesprochen.

Sonntag, 15. Mai 2011

Fracking - nach Recht und Gesetz

An diesen Gedanken muss man sich erst einmal gewöhnen, dass in einem demokratischen Land gesundheitsgefährdende Aktivitäten von Energiekonzernen straffrei bleiben können, weil ihnen ein Gesetz aus vordemokratischer Zeit Privilegien einräumt!
Warum ist „Fracking“ erlaubt?
Die Osnabrücker Zeitung versucht, darauf eine Antwort zu geben. (Kraus, Benjamin: Warum ist „Fracking“ erlaubt?, in: Neue OZ, 04. Mai 2011).

Mehr als die Hälfte der Fläche von NRW für Fracking freigegeben!

TAZ: "Unter der im vergangenen Jahr abgewählten schwarz-gelben Landesregierung wurden seit 2005 fast 20 Förderfelder vergeben, die insgesamt knapp 18.000 Quadratkilometer groß sind - das ist mehr als die Hälfte des bevölkerungsreichsten Bundeslands. Vermutet werden hier über 2.000 Kubikkilometer Gas - das wäre das zweitgrößte Erdgasvorkommen Europas." (Wyputte, Andreas: Umstrittenes Erdgas-Bohrverfahren Protest gegen "Fracking" wächst", TAZ, 12.05.2011)
Und was hat die rot-grüne Opposition dagegen unternommen?

Monitor, 18.11.2010, Gefahr fürs Trinkwasser? Wie internationale Konzerne in Deutschland Erdgas fördern

Panorama - Exxon US-Konzern vergiftet Grundwasser in Norddeutschland

Hydraulic Fracking - Einfach mal Gift ins Grundwasser